2011 1st place "Deutscher Rock und Pop Preis"

"Ein Konzert der Spitzenklasse! " (Nordkurier)

2010 3rd place "Deutscher Rock und Pop Preis"

2008 1st place "Unisong" Los Angeles

2008 Finalist "John Lennon Songwritingcontest"

2007 Finalist USA Songwriting Competition

2007 2nd place "Pacific Songwriting Competition”

2007 Honorable Mtd. "John Lennon Songwriting Contest"

2006 Finalist "Song of the Year" Texas

2006 1st place "Songprize.Com" Nashville


„Wir machen grundsätzlich alles anders“

Bossa-Nova-Sänger Thilo Martinho und Flamenco-Gitarrist Tim Schikoré verzauberten das Publikum in der Wassermühle.

Syke - BARRIEN · Eine wundervoll heitere, leichte Sommerbrise wehte am Freitagabend durch die Barrier Wassermühle und verzauberte ein hingerissenes Publikum. Das saß sogar auf den Treppenstufen des uralten Gemäuers und lauschte mit teilweise geschlossenen Augen der musikalischen Essenz des Südens. Die brachte Thilo Martinho mit – unterstützt vom brillanten Flamenco-Gitarristen Tim Schikoré.

„I Am“ – Ich bin – heißt die neue CD des geborenen Kielers und heutigen Freiburgers Martinho. „Wave“, die Welle des schier unerschöpflichen Themas der Liebe, war daraus entnommen und eröffnete das zweistündige Programm zum Vergessen aller Alltagssorgen.

Zwischen Brasilien, Mexiko und Andalusien ging der imaginäre Trip hin und her, und Martinho erwies sich als amüsanter Reiseführer mit launigen Geschichten im Gepäck. Einen besseren Begleiter als den Bremer Gitarristen Schikoré hätte der Sänger dabei wahrlich nicht mitnehmen können.

Was auf der CD mit einem ganzen Orchester eingespielt wurde, erklang in der Wassermühle zwar reduziert auf zwei Gitarren und eine Stimme, aber nicht minder überzeugend als Mischung aus Bossa-Nova und Latin. „Wir machen grundsätzlich alles anders“, erklärte Martinho die Wandlung des mexikanischen Boleros zum Bossa-Nova.

So wurde „Manhã de Carneval“ eben auch nicht im gewohnten Bossa-Nova-, sondern im Flamenco-Rhythmus gespielt. Zwischendurch gab es mit Bravo-Rufen bedachte Soloeinlagen Schikorés, der auch Dozent für Flamenco-Gitarre bei der jährlichen Zevener Gitarrenwoche und Gründer der Flamencogruppe „Don Mendo“ ist. Seit 16 Jahren hat sich Tim Schikoré ganz dem Flamenco verschrieben, dessen Interpretation er so scheinbar leicht und mühelos – wie von Zauberhand – darbringt.

Eine Gehirnblutung im Jahre 1993 ließ Martinho halbseitig gelähmt im Rollstuhl sitzen. Entgegen ärztlicher Prognosen gesundete er fast vollständig und entdeckte zudem seine wunderschöne Stimme. Gegen allzu viel Melancholie hängte Martinho gleich seine kuriosen Erinnerungen an seine harte Sommerzeit in Sevilla mit verkohlten Fledermäusen und Rauchschwalben am Himmel an, bevor es dann heiter in die Pause ging.

Im zweiten Teil überwogen dann die deutschen und englischen Texte, teils aus der eigenen Feder von Martinho. „Ich bin der Wind, das Meer, die Wolke“, verabschiedete sich das Duo nicht ohne die vehement geforderte Zugabe. „Wie das Wasser will ich sein“, passte abschließend bestens zum Ambiente der Wassermühle.( Kreiszeitung Syke / Angelika Kratz)


„Diese Stimme kennt keinen Ballast.“ (Badische Zeitung / Georg Rudiger)

„...Thilo Martinho´s Stimme erreichte emotional alle Ebenen... Von glücklich bis schwermütig brachte das Duo das ganze Spektrum der Gefühle in Wallung. Die beiden Musiker spielten mit großer Inspiration und Gestaltungskraft, ließen Zeit und Raum vergessen. In der abwechslungsreichen Sequenz variierten die Gitarristen zwischen meditativ- melancholischem Spiel und virtuoser Handarbeit.“ (TRITTAUER MARKT)

“Martinho astounds us with passion, swing and candle light. He reveals those rhythms that are coupled with Brazilian bossa nova as well as with songs in English and German…and it works!” (JAZZREVIEW.COM /Dr. Ana Isabel Ordóñez)

„…außergewöhnlicher Facettenreichtum.“ (MAIN ECHO)

„…ein musikalischer Hochgenuss." (WESER KURIER, Bremen)

„Die Essenz der Musik des Südens.“ (TAZ)

„Donnernder Applaus für Thilo Martinho und Tim Schikoré.“ (KIELER NACHRICHTEN)

„…ungewohnt eindrucksvolle Interpretation.“ (BERGISCHE RUNDSCHAU)

„Luftig leicht, facettenreich, verdichtet in der Ausdruckskraft und voller Sehnsucht…“ (SCHWARZWÄLDER BOTE)

"Dazwischen lieferte der sympathische Musiker Geschichten – surreal, als seien es zu Wort gewordene Dali-Gemälde, wie etwa diese: wenn in Sevilla im August das Thermometer auf 55 Grad steigt, fangen die schwarzen Schwalben hoch in den Lüften an zu brennen und trudeln rauchend vom Himmel, um im aufgeweichten Asphalt der Strassen zu versinken." (NEUMARKTER NACHRICHTEN)

"Bardentreffen" Nürnberg

Referenzen
Picasso-Ausstellung im „Glaspalast“ / Augsburg

„Das Fest“ Musikfestival / Karlsruhe

„Stuttgarter Kulturnacht“ / Stuttgart

„Tollwood“ Musikfestival / München

"Unterhaus" Mainz

„Brenner´s Parkhotel“ / Baden-Baden

"Jazzrally" Düsseldorf

Referenzen
"Bardentreffen" Nürnberg